Die Klasse 7d diskutiert mit den Teilnehmenden des DEEP-Projekts

Die Klasse 7d diskutiert mit den Teilnehmenden des DEEP-Projekts über Nachhaltigkeit, Bildung und internationale Perspektiven

 Wie Bildung für nachhaltige Entwicklung, selbstständiges Lernen und Partizipation an der GEMM zusammenwirken, konnten internationale Gäste am 12. Juni 2026 bei einem Besuch des 7. Jahrgangs im Rahmen von GeMM4Future erleben.

Die deutsch-indonesische Delegation des Projekts DEEP – Democracy, Environmental Education and DiscursiveParticipation setzte sich aus Studierenden, Hochschuldozierenden und Lehrkräften der Universität Münster, der Staatlichen Universität Yogyakarta, der Universität Sanata Dharma sowie verschiedener Projektschulen in Deutschland und Indonesien zusammen. Das vom DAAD geförderte Projekt wird an der Universität Münster von Prof. Dr. Juliane Stude und Kordula Schulze geleitet.

Nach der Begrüßung durch Schulleiterin Ulli Thöne und einer Präsentation unserer Schule durch die Schüler.innen Malin, Mariam, Sophia und Mats G.  erfolgte eine kurze Einführung in GeMM4Future durch Sophie Woltering. In der anschließenden Hospitation im gesamten 7. Jahrgang erhielten die Gäste Einblicke in die Arbeit des Programms. Dabei konnten sie beobachten, wie Schülerinnen und Schüler eigenverantwortlich an Fragestellungen arbeiten, ihre Lernprozesse dokumentieren und reflektieren sowie Nachhaltigkeitsthemen mit ihrem eigenen Lebensumfeld verbinden. Besonders beeindruckend für die Gäste war das hohe Maß an Selbstständigkeit, mit dem die Jugendlichen ihre Lernwege gestalten und Verantwortung für ihre Arbeit übernehmen.

Ein besonderer Höhepunkt des Besuchs war der Workshop in der 5. Und 6. Stunde mit der Klasse 7d. Mithilfe einer “Position Line” und mehrerer “World-Café”-Runden kamen die Schülerinnen und Schüler mit den Gästen aus Deutschland und Indonesien ins Gespräch. Im Mittelpunkt standen Fragen zu Schule und Lernen, Nachhaltigkeit sowie Bildung und Umwelt in Indonesien.

Die Schülerinnen und Schüler der GEMM stellten dabei auch Aspekte ihrer Arbeit im Rahmen von GeMM4Future vor und diskutierten mit den internationalen Gästen über Möglichkeiten von internationalem Austausch.

Die unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen führten zu einem lebendigen Austausch, bei dem Gemeinsamkeiten ebenso sichtbar wurden wie unterschiedliche gesellschaftliche und schulische Rahmenbedingungen. Die Offenheit, Neugier und Gesprächsbereitschaft aller Beteiligten trugen wesentlich zum Gelingen der Begegnung bei.

Anmerkung: Der Besuch war Teil der DEEP-Intensivphase 2026 in Münster. Ziel des Projekts ist es, internationale Perspektiven auf Demokratiebildung, Bildung für nachhaltige Entwicklung und gesellschaftliche Teilhabe zusammenzubringen und voneinander zu lernen. Der Besuch machte deutlich, wie GeMM4Future lokale Lernprozesse mit globalen Fragestellungen verbindet und damit wertvolle Anknüpfungspunkte für internationale Bildungskooperationen schafft.