Präsentation der Projekte zum Thema „Spuren des Kolonialismus in Münster“ der Zusatzkurse Geschichte Q2

Am Dienstag, den 12. März präsentierten die Zusatzkurse Geschichte der Q2 im Rahmen einer Zukunftswerkstatt ihre Projekte, an denen sie mehrere Monate intensiv gearbeitet haben. Entstanden ist ein beeindruckender Biparcours, eine digitale „Schnitzeljagd“, bei der man an verschiedenen Stationen über das innere Stadtgebiet verteilt die spannenden Projektergebnisse bestaunen kann: Von Videos über Podcasts, Websites und fiktionalen Geschichte bis hin zu einer fertig geplanten (und durchgeführten) Unterrichtstunde ist alles dabei.

Im Laufe des Projektkurses lernten die Schüler:innen, fachgerecht im Archiv zu recherchieren, ihre Projekte selbstständig zu planen, Zeitzeugenbefragungen und Interviews durchzuführen und ihre Ergebnisse dann ansprechend aufzubereiten.

In dem Workshop „(Post)kolonial vor Ort“, veranstaltet vom LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte und der Historischen Kommission für Westfalen, präsentierten sie das Konzept des Biparcours und diskutierten anschließend, welche grundsätzlichen Herausforderungen sich im Kontext von postkolonialer Erinnerungskultur ergeben. Im weiteren Verlauf wurden Ideen, die für Formen der Erinnerungskultur, die heute für junge Erwachsene angemessen sein könnten, gesammelt. In einer Abschlussrunde wurden konkreten Wünsche und Vorstellungen der Schüler:innen diskutiert, die von den Veranstaltern für die künftige Umsetzung in verantwortliche Gremien weitergetragen werden sollen.

Die Projektergebnisse werden auch noch in der Schule präsentiert. Seid also gespannt, was noch kommt!

Hier schon einmal der Link und der QR-Code zum Biparcours: https://biparcours.de/bound/aufkolonialspuchensucheinmuenster